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TTIP – eine Analyse aus europäischer Perspektive

TTIP – eine Analyse aus europäischer Perspektive

Harald Fadinger

 

Der vorliegene Policy Brief argumentiert, dass die direkten ökonomischen Effekte von TTIP unsicher sind und diese sich erst über einen Zeitraum von 10 bis 20 Jahren einstellen würden. Trotzdem handelt es sich um ein wichtiges strategisches Projekt, da TTIP gleichzeitig die bilateralen Beziehungen zu den USA stärken und neue internationale Standards für Freihandelsabkommen schaffen würde. Damit könnten potentiell Produkt-, Umwelt-, und Investitionsstandards in vielen Teilen der Welt positiv beeinflußt werden.

Handlungsempfehlungen:

  1. Die direkten ökonomischen Auswirkungen von TTIP sind unsicher und werden sich erst langfristig entfalten – Hoffnungen, dass TTIP Europa aus der Rezession führt, sind nicht realistisch.
  2. TTIP ist in erster Linie wegen seiner Vorbildwirkung für  zukünftige bilaterale und multilaterale Freihandelsabkommen wichtig – daher sollte ein umfassendes Gesamtpacket ausgehandelt werden und TTIP offen für den Beitritt von Drittstaaten sein.
  3. Nur wenn hohe gemeinsame Standards für Produktsicherheit, Finanzmarktregulierung, Umwelt- und Investitionsschutz ausgehandelt werden, ist TTIP ein lohnendes Projekt.

Policy Brief

Fortbildungsprogramm im Wintersemester 2014/15

1.) Zum Update „Neue Matura“ sind die Anmeldungen schon erfolgt, einige Plätze wären sowohl in Melk als auch in Wr. Neustadt noch frei.  Univ. Prof. Dr. Lars Keller kommt nochmals und es sollen die letzten Unklarheiten behoben werden. Zahlreiche Rückmeldungen habe ich bis zum Schulschluss erhalten. Wer noch Ideen hat bzw. Anregungen geben möchte, was alles besprochen werden soll, bitte umgehend an mich mailen.
2.) Christian Sonnenberg  gibt Anleitungen, wie man Englisch als Arbeitssprache in GWK einsetzen kann. Weiters beschäftigt er sich einen Nachmittag lang in Hollabrunn mit der Methodenvielfalt im GW-Unterricht.
3.) Die AG-Tagung ist zweitägig (!) und man kann im Hipphaus ein Zimmer nehmen. Vorreservierungen habe ich gemacht,  aber man muss sich selber um die Zimmerbestellung kümmern.
  • Am ersten Tag gibt es mit Dr. Lukas Birsak die gewünschte Fortsetzung (letztjährige  Tagung in St. Pölten) mit Atlas und GIS. Dann kommen die Verlage und präsentieren neueste Bücher und Atlanten.
  • Am Abend habe ich ein sogenanntes „Kamingespräch mit Heini Staudinger“  geplant.
  • Dann  kommt am Donnerstag der Russlandexperte schlechthin: Univ. Prov. Dr. Gerhard Mangott. Wöchentlich kann man seine Kommentare bzw. Erklärungen zur aktuellen Situation nachverfolgen.  Anschließend versuchen wir wieder gemeinsam die Inhalte, die Mangott bringt, unterrichtstauglich zu gestalten.
  • Bitte Laptops und Schulbücher, die Russland beinhalten, mitnehmen!
4.) Im Dezember gibt es den dritten Teil zur Serie „Spiele im Unterricht“. Dieter Taus konnte Jakob Frey, den  Erfinder der Schoolgames, gewinnen und es wird wirklich gespielt!
5.) Die Serie EU-aktuell findet  im Jänner eine Fortsetzung.  Mag. Stefan Schaller von der ÖGfE  ist zur Zeit bemüht, Referenten zu gewinnen. Die Inhalte sind hoch aktuell .   Vor allem das Freihandelsabkommen zw. EU und USA , TTIP genannt, lässt  vielen von uns kalten Schauer über den Rücken laufen. Aber auch das Thema Migration und Jugendarbeitslosigkeit in Europa ist brennender denn je!
6.) Hartwig Hitz hat im Vorjahr zugesagt, uns nochmals die Möglichkeiten  des Computereinsatzes im GW-Unterricht näher zu bringen.  Speziell wird er Google Earth und weitere Webdienste vorstellen. Die Erstellung von HotPotatos und der Office-Einsatz   stehen auch auf der Tagesordnung.
7.) Nach einem Jahr der Pause gibt es im Februar und März wieder die beliebten Börse-Seminare. Die Experten Mag. Martin Wencl und Dr. Stefan Grbenic  haben wieder zugesagt. Sinnvoll erscheint mir, dass man wirklich beide Seminare (Anfänger und Fortgeschrittene ) besuchen soll . Erst dann hat man einen kleinen Einblick. Und als Auffrischung sind diese Seminare auch nicht schlecht!